Pute oder ist der offizielle Oberbegriff für die domestizierte Form des wildlebenden Truthuhns bzw. des Truthahns (Meleagris gallopavo). Ursprünglich kommt das Truthuhn aus Nordamerika und ist der größte Hühnervogel.
Ja. Weibliche Puten legen Eier, auch wenn kein Truthahn in der Gruppe lebt. Wie bei Hühnern ist ein männliches Tier nur notwendig, wenn aus den Eiern Küken schlüpfen sollen. Puten legen allerdings deutlich weniger Eier als die gezüchtete Legehenne.
Puten können 10 Jahre und älter werden. In der Mast werden sie jedoch meist bereits nach wenigen Monaten geschlachtet. Unsere Puten am Lebenshof sind ehemalige Mastputen die bei uns in Freiheit eine Lebenserwartung von max. 5 Jahren haben. Sie werden trotz viel Bewegung und artgerechtem Futter einfach zu schwer.
Ja. Puten sind neugierige, lernfähige und soziale Tiere. Sie erkennen vertraute Menschen, lernen aus Erfahrungen und zeigen individuelle Vorlieben und Persönlichkeiten. Unsere Puten gehören zu den Tieren von denen unsere Besucher:innen immer am meisten überrascht sind.
Ja. Puten können Menschen unterscheiden und erkennen vertraute Personen oft schon aus größerer Entfernung. Viele Tiere reagieren unterschiedlich auf bekannte und unbekannte Besucher. Das kann man bei unseren Besuchstagen sehr deutlich beobachten.
Absolut. Manche Puten sind mutig und neugierig, andere vorsichtig und zurückhaltend. Wer Zeit mit ihnen verbringt, erkennt schnell, dass jede Pute ihre eigene Persönlichkeit hat.
Wildputen können sehr gut fliegen. Hausputen hingegen wurden über Generationen auf schnelles Wachstum gezüchtet und können meist nur kurze Strecken flattern oder erhöhte Plätze erreichen.
Ja. Puten zeigen Freude, Neugier, Angst, Aufregung und soziale Bindungen. Sie reagieren sensibel auf Veränderungen in ihrer Umgebung und auf die Stimmungen ihrer Artgenossen.
Puten verfügen über eine Vielzahl unterschiedlicher Laute, mit denen sie miteinander kommunizieren. Unserer Erfahrung nach kommt es auch auf den Charakter und die Stimmung der Puten an. Manche sind deutlich plauderfreudiger als andere. Unsere schon verstorbene Aida hat sich oft vor Besucher:innen hingesetzt und es hat gewirkt als würde ihnen sie etwas erzählen.
Unsere Puten erhalten Getreide, spezielles Putenfutter und frisches Wasser. Sie sind, so wie unsere Hühner den ganzen Tag am Hof und auf der Wiese unterwegs und holen sich dort Samen, Gräser, Insekten und Kräuter.
Ja. Bei unseren Besuchstagen im Rahmen einer Patenschaft können Besucher die Puten beobachten und mehr über ihr Verhalten erfahren. Viele Menschen begegnen zum ersten Mal Puten außerhalb der Landwirtschaft und sind überrascht, wie neugierig und individuell sie sind.
Das entscheiden die Puten selbst. Sie zeigen es sehr deutlich wenn sie berührt werden möchten. Dann setzen sie sich vor die Person hin, spreizen die Flügel nach unten und sehen erwartungsvoll hoch. Wir haben beobachtet das sie besonders gerne in der warmen Jahreszeit Körperkontakt mit Menschen suchen. Im Winter mögen sie meist keine Streicheleinheiten.
Du kannst unsere Puten durch eine Patenschaft, eine Spende oder den Besuch unserer Veranstaltungen unterstützen. Jede Hilfe trägt dazu bei, dass gerettete Puten ein sicheres Zuhause und die bestmögliche Versorgung erhalten.