FAQ – Unsere Lamas auf Hof Sonnenweide

Wissenswertes über Lamas am Lebenshof Sonnenweide

Was ist der Unterschied zwischen Lama und Alpaka?

Lamas und Alpakas gehören beide zur Familie der Neuweltkameliden und stammen ursprünglich aus Südamerika. Lamas sind größer, kräftiger gebaut und wurden traditionell als Lasttiere eingesetzt. Alpakas sind kleiner und werden vor allem wegen ihrer besonders feinen Wolle gehalten. Auf Hof-Sonnenweide haben wir 5 Lamadamen und Lara. Lara hatte bei ihren Vorfahren ein Alpaka dabei. Sie ist eine Mischung aus Alpaka und Lama.  Sie ist etwas kleiner als ihre Freundinnen, die Ohren sind gerade und der Hals hat mehr Wolle. 

Spucken Lamas wirklich?

Ja, Lamas können spucken. Das tun sie jedoch meist gegenüber anderen Lamas, um Rangordnungen zu klären oder Futter zu verteidigen. Spucken gehört zur natürlichen Kommunikation von Lamas. Sie zeigen damit Artgenossen ihre Grenzen auf oder machen deutlich, dass ihnen etwas nicht gefällt. Es ist ein normales Verhalten und kein Zeichen von Bosheit. Menschen werden normalerweise nur angespuckt, wenn sich ein Lama bedroht fühlt oder Fehlgeprägt ist. Unsere 6 Lamadamen haben noch nie auf einen Besucher oder eine Besucherin gespuckt. 

Sind Lamas gefährlich?

Lamas gelten grundsätzlich als ruhige und friedliche Tiere. Wie jedes Tier können sie jedoch gestresst oder verunsichert reagieren, wenn sie bedrängt werden. Die Lamas auf Hof-Sonnenweide sind zwar manchmal sehr neugierig auf Menschen, bleiben aber lieber auf Distanz. Wenn sie sich unwohl fühlen gehen sie weg und würden niemals angreifen. 

Wie alt werden Lamas?

Lamas können 15 bis 25 Jahre alt werden, manchmal sogar älter. Die Lamas auf Hof-Sonnenweide sind alle zwischen 15 und 20 Jahre alt und somit Seniorinnen. 

Brauchen Lamas andere Lamas?

Ja. Lamas sind Herdentiere und sollten niemals alleine leben. Der Kontakt zu Artgenossen ist für ihr Wohlbefinden und ihr natürliches Sozialverhalten unverzichtbar. Mit den anderen Tieren auf Hof-Sonnenweide verstehen sich unsere Lamas ausgezeichnet. Sie halten sich abwechselnd bei den Schafen, den Nandus und den Pferden und Eseln auf. 

Können Lamas schwimmen

Ja, Lamas können schwimmen. Allerdings suchen sie Wasser normalerweise nicht freiwillig auf und schwimmen nur in besonderen Situationen. Wir haben auf Hof-Sonnenweide noch nie ein Lama im Wasser gesehen. 

Haben Lamas Gefühle?

Ja. Lamas zeigen Freude, Neugier, Unsicherheit, Stress und soziale Bindungen. Wie Menschen und andere Tiere besitzen auch sie individuelle Persönlichkeiten und Vorlieben. Kira, unser größtes Lama mag zum Beispiel die Schweine nicht und stößt immer Warnlaute aus wenn sie eines sieht. Lara ist die neugierigste Lamadame am Hof. Sie geht ohne Angst auf neue Tiere und Menschen zu. 

Kann man die Lamas auf Hof Sonnenweide streicheln?

Unserer Erfahrung nach mögen Lamas und Alpakas  generell keine Berührungen. Lara und Sissy sind zwar neugierig und kommen auf Menschen zu um sie genau zu betrachten. Wenn man sie jedoch berühren oder streicheln möchte weichen sie aus. Wir und unsere Besucher:innen respektieren das natürlich und versuchen nicht sie zu berühren. 

Werden eure Lamas für Wanderungen eingesetzt?

Nein. Unsere Lamas werden nicht für Lama-Wanderungen oder Trekkingtouren genutzt. Auf Hof Sonnenweide dürfen sie ihr Leben ohne Erwartungen und Gegenleistungen genießen.

Warum leben Lamas auf einem Lebenshof?

Unsere Lamas wurden aufgenommen, weil sie ihr bisheriges Zuhause verloren haben oder Unterstützung brauchten. Sissy und Caroline kommen aus Salzburg und wurden von einer dort ansässigen Tierschutzorganisation an uns vermittelt. Amy und Cyra sind ehemalige Zuchtstuten. So hat jedes Tier seine eigene Geschichte. 

Kann man die Lamas besuchen?

Ja natürlich. Mit einer Patenschaft über ein Lama kannst du die Lamas und alle anderen Tiere am Lebenshof Sonnenweide an jedem 2. und letzen Sonntag im Monat besuchen kommen. 

Kann man eine Lama-Patenschaft übernehmen?

Ja. Mit einer Lama-Patenschaft unterstützt du die Versorgung unserer Lamas und hilfst dabei, Futter-, Tierarzt- und Haltungskosten zu finanzieren. Gleichzeitig schenkst du geretteten Tieren ein sicheres Zuhause auf Lebenszeit.