Die herzigen Ouessantschafe

Juna

Eigentlich hatten wir ja überlegt zwei Alpakas zu uns auf den Hof zu holen, aber dann sahen wir Juna und Malo, zwei wunderhübsche Ouessantschafe und verliebten uns in diese liebenswürdigen kleinen Gesellen. Wir beschlossen sie zu uns auf den Hof zu holen, richteten eine große Wiese ein, wo sie sich sichtlich wohl fühlen. Juna ist ein kleines, zartes Mädchen mit hübschem Gesicht und großen Augen. Sie braucht ein bisschen Zeit um Vertrauen aufzubauen, und bleibt am Beginn stets vorsichtig und zum Davonlaufen bereit. Um mit Juna Freundschaft zu schließen, braucht man Geduld die man aber gerne aufbringt wenn man ihr liebes Gesichtchen sieht. Juna hat uns zwei Söhne auf Hof-Sonneneide geboren. Maurice und Etienne, die natürlich auch bei uns in der Herde leben.
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Malo

Malo kam zusammen mit Juna als unser erstes Schafpärchen zu uns auf den Hof. So wie sie, ist auch Malo am Beginn einer Beziehung eher schüchtern und braucht ein bisschen Zeit um Vertrauen zu fassen. Malo hat das schönste Fell von all unsere Oussantschafen. Fein gewellt und wenn die Sonne darauf scheint, funkelt es an einigen Stellen rötlich als wären Rubine darin eingewirkt. Malo ist ein sehr sanfter kleiner Schafbock der sich, auch wenn es Leckerchen gibt, eher im Hintergrund hält und wartet bis er seinen Anteil bekommt.
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Yannik

Bald haben wir gemerkt das zwei Schafe zu wenig sind um eine Herde zu bilden. Da Juna und Malo wahrscheinlich Geschwister sind, und somit keine Jungen bekommen sollten, haben wir Yannik und Gwen zu uns auf dem Hof geholt. Yannik, ein noch unkastrierter schwarzer Bock, war gerade im richtigen Alter um Vater zu werden. Er hatte trotz seiner jungen Jahre schon prächtig geschwungene Hörner und ein liebes Wesen das er bis heute behalten hat. Mit den Jahren ist Yanniks Fell grau geworden. Ob altersbedingt oder aus anderen Gründen wissen wir nicht genau. Aber es verleiht ihm auf jeden Fall das aussehen eines weisen älteren Herren, der über seine Herde wacht.
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Gwen(doline)

Klein und zart war unsere Gwenny als sie zu uns kam und ist es auch geblieben. Wie auch Juna wurde sie zweimal Mutter, und schenkte uns zuerst Pascal, einen lebhaften kleinen schwarzen Bock, und danach Madelaine, das liebste und hübscheste kleine Schafmädchen. Leider ist Pascal schon viel zu früh gestorben, wahrscheinlich weil jemand Futter über den Zaun geworfen hat das er nicht vertragen hat. Als wir ihn fanden war es bereits zu spät und wir konnten ihn nur noch über den Regenbogen begleiten. Gwenny ist ein ganz besonderes Schaf, eine richtige Individuallistin. Sie ist die einzige in der Herde die überhaupt keine Berührung mag und jeden Körperkontakt mit Menschen meidet. Auch in der Herde bleibt sie meist etwas abseits von den anderen und ist gerne für sich alleine. Nur wenns um Leckerchens geht, taut sie auf und kommt schnell näher um sich ihren Anteil zu schnappen und sich dann gleich wieder zurückzuziehen. 
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Maurice

Maurice ist der erste Sohn von Juna, sein Vater ist Yannik. Er ist ein unkomplizierter Schafbock, von Beginn an gewesen und immer geblieben. Nur das Wachstum seiner Hörner hat uns nach einigen Jahren Sorgen bereitet. Die drehten sich nämlich so, dass sie in Richtung der Schläfen wachsen, was zu bösen Verletzungen und sogar zum Tod führen kann. Auch nach der Kastration verlangsamte sich das Wachstum seiner Hörner nicht und so holten wir uns schließlich Rat bei einer erfahrenen Tierärztin. Sie beruhigte uns sehr schnell und erklärte uns genau wie wir die Hörner kürzen könnten. Die „Operation“ verlief tatsächlich völlig komplikationslos und für Maurice natürlich auch schmerzfrei weil wir nur die letzten Zentimeter seiner Hörner kürzten die nicht durchblutet oder von Nerven durchzogen sind. So hüpft er wieder fröhlich über die Weide, spielt und döst mit seinen KameradInnen und liefert sich Wettrennen um das Frühstück jeden Morgen
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Etienne

Etienne ist der Halbbruder von Maurice. Also der Sohn von Juna und sein Papa ist Noel. Seine Geburt war etwas kompliziert und Andi musst zum ersten Mal in seinem Leben ein Schäfchen entbinden. Er hat das auch, unter Anweisung der Tierärztin, hervorragend gemacht und diese Erfahrung hat nachhaltig sein Leben geprägt. Mit seinem Eingreifen hat er dem kleinen Etienne, der einfach nicht durch den Geburtskanal kommen wollte, sicherlich das Leben gerettet. Etienne ist ein fröhlicher und munterer kleiner Kerl. Er ist frech, verspielt, mag Menschen, lässt sich gerne kraulen und mit Leckerchens verwöhnen. Zusammen mit seinem zweiten Halbschwesterchen Madelaine tobt er über die Wiesen und machte jeden fröhlich der beim Spielen zusieht. 
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Noel

Noel bedeutet Weihnachten, und weil wir alle immer von weißen Weihnachten träumen, hat er auch daher seinen Namen. Der weiße  Schafbock mit den schön geschwungenen Hörnern kam aus Oberösterreich zu uns auf dem Hof. Damals noch unkastriert wurde er der Vater von Etienne (Mutter Juna) und von Madelaine (Mutter Gwen). Er fügte sich sofort in die freundliche Herde ein, und gehörte von Beginn an dazu. Auch Noel hat wie alle unsere Tiere so seine Eigenheiten. Manchmal läuft er absichtlich mit seinem Kopf gegen feste Gegenstände. Mehrmals hintereinander und manchmal geben sie auch nach. Ein typisches „mit dem Kopf durch die Wand“ Verhalten. Manchmal kommt man durch, meistens aber nicht. 
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Madelaine

Das schönste Schafmädchen auf der ganzen Sonnenweide ist Madeleine. Das besondere an ihr sind die langen Wimpern die, vor allem als sie noch ganz jung war, aussahen wie gezeichnet. Sie ist die Tochter von Gewn und Noel, ihr schönes weißes Fell hat sie vom Vater. Als sie noch klein war und neben ihrer Mama Gwen lag, die ganz schwar ist, war das ein wunderschönes Bild. Mittlerweile ist die kleine Madelaine schon größer als ihre Mutter und ein sehr schlaues und mutiges Schäfchen. Sie ist die erste wenn es darum geht Wege zu neuen Futterplätzen zu finden und führt oft die ganze Herde an, indem sie mutig vorausläuft und die Lage checkt. 
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Was wir den Ouessantschafen bieten:

  • Freier Zugang zu allen Wiesen auf Hof-Sonnenweide (ca. 3 ha)
  • Kuscheliger Unterstand
  • Geschütztes Areal das nur ihnen gehört
  • Bäume und Wald für Schattenplätze
  • Scheren und Klauenpflege
  • Tierarzt nach Bedarf
  • Heu soviel sie mögen
  • Harmonische und ruhige Herde