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Unsere ganz persönliche Weihnachtskrippe

Unsere Esel und Pferde bewegen sich auf einer Fläche von ca. 1 ha weitgehend frei. Zum Revier gehören Wiesen, ein Sonnenhügel, ein kleines Wäldchen, eine Baumallee und ein Unterstand. Dieser wird kaum benützt, außer im Sommer gegen die Insekteninvasion. Da stehen dann alle 6 Tiere drinnen und warten bis die Nacht anbricht um dann auf die Wiesen fressen zu gehen.

 

Im Winter oder bei Schlechtwetter benützen sie den Unterstand überhaupt nicht. Sogar im ärgsten Sturm, Regen und bei Schneefall stellen sie sich maximal unter einen Baum und dösen vor sich hin. Das ist sehr erstaunlich weil in der Literatur nachzulesen ist das gerade Eseln Wasser von oben hassen. In unseren Anfängen auf Hof-Sonnenweide, als ich viel Wissen noch aus Büchern bezog, habe ich die Eseln wenn es geregnet hat immer wieder in den Unterstand geführt weil ich dachte das sie vielleicht vergessen hätten wo er ist 😜. Da standen sie dann, sahen mich verständnislos an, kackten rein und gingen wieder raus zu den Pferden. Mittlerweile denke ich mir sie wissen schon selbst was sie tun.  Wir halten unsere Tiere jetzt schon seit ca. 4 Jahren in Robushaltung und nie hatte eines auch nur einen Schnupfen. 

 

Nur wenn es so extrem matschig ist wie jetzt und ich merke das ihnen das unangehm ist im Gatsch zu stehen,  füttere ich im Unterstand damit sie beim Fressen auf trockenen festen Boden stehen können. Ich liebe das und könnte Stunden bei ihnen verbringen. Der Unterstand ist recht klein, aber die Tiere sind so ein gutes Team das sie sich gut arrangieren. Ich setz mich oft in die Mitte und schau und höre ihnen einfach nur zu. Es gibt kaum ein schöneres Geräusch als wenn die Pferde und Eseln Heu fressen. Am liebsten würde man sich auch einen Heusack schnappen und daran knabbern. 

 

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